German Glossary

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 Wegleiter
Wegleiter sind Personen, die KollegInnen unterstützen können, wann immer implizite Lernprozesse ablaufen. Wegleiter sind in Theorie und Praxis mit Lernprozessen vertraut. Sie kennen Schritte, um Erfahrungen und Know-how explizit und effektiv werden zu lassen. Sie unterstützen und begleiten den Austausch von Erfahrungen und zeigen Erfahrungen und Know-how auch auf der Webplattform auf www.informal-learning.org.
Quelle: LLC 2007
 Skills Resource Manager = Wegleiter
Die Skills-Resource Manager stammen aus der Gruppe der Führungskräfte, der Mitarbeiter sowie der Personalentwickler der Partnerbetriebe. Die Ergebnisse und das Wissen über das Ablaufen von Informellem Lernen können nur sinnvoll unterstützt und angewandt werden, wenn Personen über dessen Wirkungsweise und über dessen Potential Bescheid wissen. Zu diesem Zweck wird die Ausbildung zum Skills-Resource-Manager entwickelt. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten des Skills-Resource-Managers wird auf den Web-Plattformen liegen.Quelle: Vereinbarung LLC
 Informelles Lernen
Lernen, das im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit stattfindet. Es ist (in Bezug auf Lernzeiele, Lernzeit oder Lernförderung) nicht organisiert oder strukturiert. Informelles Lernen ist in den meisten Fällen nichtintentional und führt normalerweise nicht zur Zertifizierung.
Anmerkung: Informelles Lernen wird auch oft als Erfahrungslernen bezeichnet.
Quelle: Cedefop, 2003.
Translatin from Karen E.Watkins will follow…………………
Karen E.Watkins, Univerity of Texas
Verwandte Begriffe: Lernen, nicht formales Lernen, formales Lernen, Validierung informellen/nicht formalen Lernens
+informelles Lernen ist alles was nicht Schule und Ausbildung
+Informelles Lernen ist wie tägliches Lernen (everyday-learning)
+Informelles Lernen fliegt unter dem offziellen Radar
(siehe: http://abu9.blogspot.com/2004/03/informal-learning.html)
+Informelles Lernen sitzt so tief in unserer Existenz, dass es sehr schwer wahrzunehmen ist„learning by doing“, um dadurch zu einer besseren Lösung einer Lebenssituation oder eines Problems zu gelangenEs geht dabei nicht um das Lernen selbst
Quelle: LLC-newsflash VI 2005
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Informelles Lernen = Lernen in der Praxis : Ergebnis
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 Im Grunde ist Lernen in der Praxis eine Art natürlichen Lernens. Das Gehirn lernt ununterbrochen. Das ist es, was es am besten kann.
 Dieses Lernen ergibt sich aus dem täglichen Tun, in Zusammenhang stehend zu Beruf, Familie oder Freizeit, den eigenen Werten und Erfahrungen, …
 Es kann entweder nicht organisiert und nicht strukturiert, oder aber beides sein, dies ist situationsabhängig.
 Lernen in der Praxis mag aus der Perspektive des Lernenden in vielen Fällen nicht zielorientiert sein, dies kann durch eine entsprechend strukturierte Umgebung stimuliert werden (Visionen, Missionen, Führungsebene..)
 Lernen ist am effektivsten, wenn es mit positiven Emotionen besetzt ist. Systeme und Strukturen am Arbeitsplatz haben großen Einfluss auf das Lernen in der Praxis. Strukturen, Aktivitäten und Fertigkeiten stimulieren diese Art des Lernens wie die Fähigkeiten aufmerksam zu sein, zu vergleichen, Know-how zu teilen und sich mit den alltäglichen Erfahrungen anderer auseinander zu setzen. Sie können auf eine höhere Ebene des Lernens in der Praxis führen und den Abstand zwischen implizitem und explizitem Wissen zu überwinden helfen.
 Informelles Lernen geschieht im sozialen Zusammenhang, wenn Menschen sich begegnen. Hier liegt die natürliche Intention jedes einzelnen, ein Teil einer Gemeinschaft zu sein. Ob im Kindergarten oder am Arbeitsplatz: die meisten Menschen möchten dazu gehören. Das bedeutet weiter: Informelles Lernen in der Praxis verbindet die Menschen.
 Für Lernen in der Praxis gibt es keine Zertifizierung – bis jetzt! Aber Lernen in der Praxis führt womöglich zu nicht-formeller Zertifizierung – abhängig vom Verständnis der Organisation.
Quelle: LLC 2007
by Venerand Erkinger last modified 2006-09-08 22:22